Kunststipendium der apoBank 2026

Hochschulnachricht

14. Jaunar 2026

Foto: 4 Personen auf einer Bühne vor 2 Gemälden stehend. Auf der Wand dahinter steht Gesundheitspolitischer Jahresauftakt 2026, apoBank
Foto: Violetta Odenthal

Die apo-Bank zeichnet junge Kunst der Kunstakademie Düsseldorf beim Gesundheitspolitischen Jahresauftakt aus. Das Kunststipendium geht an Ari Llanos Behnke aus der Klasse von Prof.in Sabrina Fritsch.

Die junge Düsseldorfer Kunst und der Gesundheitspolitische Jahresauftakt der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) gehören zusammen wie Pinsel und Leinwand. Bereits zum 14. Mal vergab die apoBank in diesem Rahmen ihr Kunststipendium und den Publikumspreis an Studierende der Kunstakademie Düsseldorf.

Zehn Studierende präsentierten jeweils zwei ihrer Werke. Insgesamt waren damit 20 Arbeiten zu sehen, aus denen etwa 400 Gäste die Gelegenheit hatten, ihren Favoriten zu wählen. Die jungen Künstlerinnen und Künstler lieferten zusätzliche Impulse für den Austausch und das Netzwerken.

Das mit 750 Euro monatlich dotierte Kunststipendium der apoBank ging in diesem Jahr an Ari Behnke Llanos, die an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Sabrina Fritsch studiert. Die Jury hob insbesondere das Zusammenspiel von Gegenständlichkeit und Abstraktion, den experimentellen Umgang mit Perspektive sowie die betonte Materialität des Farbauftrags hervor.

„Die Arbeiten sind geprägt von großem Forscherdrang und einer bewussten Zerlegung der Malerei. Perspektiven, Licht und Motive werden irritierend gebrochen und fordern den Blick der Betrachterinnen und Betrachter heraus“, sagte Kolja Reichert, Leitender Kurator der Kunstsammlung K21.

Auch Sara Hornäk, Prorektorin der Kunstakademie Düsseldorf, überzeugte die künstlerische Position von Ari Behnke Llanos: „Die Arbeiten erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Man schaut lange hin, entdeckt immer wieder neue Aspekte und entwickelt den Wunsch, sich intensiver mit der künstlerischen Position auseinanderzusetzen.“

Der Publikumspreis des Gesundheitspolitischen Jahresauftakts ging wie schon vergangenes Jahr an Ana Korkia für ihr Werk „Untitled“. Die Gäste entschieden sich per digitaler Abstimmung für die Arbeit der Künstlerin, die sich in ihrer Malerei mit Herkunft, Erinnerung und gegenwärtigen Konflikten auseinandersetzt.

„Ana Korkias Arbeiten verbinden persönliche Geschichte mit kollektiven Erfahrungen. In ihren Bildern verschlüsseln sich Tradition, Herkunft und aktuelle politische Spannungen zu einer vielschichtigen Bildsprache“, sagte Kolja Reichert.

Das mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Werk wird von der apoBank für ihre Kunstsammlung erworben.