Prof.in Dr. Angela Stercken (Vertretung)

Kunstgeschichte der Moderne bis Gegenwart

Kontakt

Sprechstunde

Mittwochs, 15:30-16:30 Uhr (nach Anmeldung via Mail, bitte 2 Tage vorher).
Ersatztermine nach Vereinbarung (via Mail).

1983/84 – 1990

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Neueren/ Neuesten Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Ludwig-Maximilians-Universität München

1996

Promotion Universität Basel

2000 – 2006

Forschungsprojekte (zu Gesolei 1926 u. internationalem Ausstellungswesen); Wissenschaftliche Mitarbeit am Seminar für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

seit 2006

Ausstellungs-, Museums- und Sammlungs-bezogene Projekte, Digital Humanities Initiativen und Lehr-/ Vermittlungsprojekte an Museen, Kulturverbänden und universitären Einrichtungen in NRW

2012 – 2016       

Wissenschaftliche Mitarbeit und Lehraufträge an den kunsthistorischen Instituten der Universitäten Duisburg-Essen und LMU München

2016 – 2017         

Vertretungsprofessur zur Kunstgeschichte der Moderne bis Gegenwart, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen

2017 – 2020

Forschungsprojekt „Anachronie und Präsenz. Ästhetische Wahrnehmung und künstlerische Zeitlichkeitskonzepte im ‚Black Atlantic‘“ (DFG SPP 1688: Ästhetische Eigenzeiten), Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen; Schomburg Center for Research in Black Culture, New York; Smithsonian Institution, Washington DC; Archiv National du Senegal, Dakar

2018 – 2022

Forschungsnetzwerk „Religion und Migration: Das Sakrale und seine Transgressionen in Kunst und Ästhetik“, im Rahmen des DFG-Netzwerks „Entangled Histories of Art and Migration: Forms, Visibilities, Agents“

2023 – 2024

Vertretungsprofessur zur Kunstgeschichte der Moderne bis Gegenwart, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen

2026/27

Vertretung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Moderne bis Gegenwart an der Kunstakademie Düsseldorf

Kunst, Kunsttheorie und Ästhetik der Moderne bis Gegenwart

Globale Kunstwissenschaft, transkulturelle und transmediale Phänomene

Theorie von Raum und Zeit

Kunst und Ästhetik im ,Black Atlantic‘ seit den 1920ern

Museums-, Ausstellungs- und Sammlungsgeschichte

Beginn 22.10.2026
Donnerstag 14.00 – 16.00 Uhr
Vorbesprechung / Einführung
Hörsaal

Issac Juliens Film- und Video-Installationen: Transmediale Konzepte zur transatlantischen Geschichte

Anzahl Teilnehmer*innen: max. 30 Personen

Das Seminar konzentriert sich auf die filmischen und videobasierten Installationen, teils auch fotografischen Arbeiten des britischen Film- und Videokünstlers Isaac Julien. Seit den ersten Filmen und Videos des Sankofa Film and Video Collective in den 1980ern bis zu den großen medienübergreifenden Multi-Screen-Installationen der Gegenwart, die auch Bilder und Objekte einbeziehen. Die recherchebasierten konzeptuellen Arbeiten sind von Beginn an getragen von einem transmedialen Ansatz und inhaltlichen Schwerpunkten in enger Anlehnung an Konzept und Erinnerungsraum des ‚Black Atlantic‘ und seine kulturellen Verflechtungen.

Juliens transmediale Bildverfahren, non-linearen filmischen Konzepte und zeitübergreifenden kritischen Narrationen begegnen unmittelbar dem Vergessen und teils bis heute währenden Mangel an Sichtbarkeit und Partizipation. Sie artikulieren sich zugleich in einer poetischen Bildsprache, die den in Verhandlung stehenden literarischen und künstlerischen Akteur:innen folgt.

Im Seminar werden ausgewählte Arbeiten der 1980er bis heute behandelt, ihre Realisierung, medialen Verbindungen und inhaltlichen Bezüge untersucht.

Literatur zur Vorbereitung

Ein Semesterapparat mit verfügbarer Literatur zum Seminar wird in der Bibliothek bereitgestellt.

Die Teilnehmer*innen erhalten zu Veranstaltungsbeginn zudem detaillierte Literaturlisten zu Seminar und Referat-Themen.

Zur Vorbereitung wird ein erster Überblick über die Arbeit Juliens (s. Ausstellungskataloge & Projekte unter: https://www.isaacjulien.com/) und die Lektüre einiger einführender Aufsätze sehr empfohlen.

Anmeldung bis zum 08.10.2026 bitte an:

Die regelmäßige Seminarteilnahme (inkl. Einführungsveranstaltung am 22.10.2026) ist Voraussetzung für den Erwerb von Teilnahme-/ Leistungsnachweisen.

Für einen Leistungsnachweis ist die Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit verpflichtend.

Ein Teilnahmenachweis kann durch regelmäßige Teilnahme erworben werden.

Ein Kolloquium zur Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten wird angeboten (s. Kolloquium Stercken). Bitte melden Sie sich direkt in der Einführungsveranstaltung am 22.10.26 dazu an oder rechtzeitig via Mail unter:

Termine:

Do. 22.10.2026, 14.00 – 16.00 Uhr, Hörsaal, Vorbesprechung / Einführung

Alle weiteren Termine finden jeweils donnerstags von 14.00 – 15.30 Uhr im Hörsaal statt.

Der Termin Do. 03.12.2026, fällt aus. Stattdessen findet die Vorlesung ausnahmsweise schon am Montag, 30.11.2026, 14.00 -15.30 Uhr, im Hörsaal statt.

Die letzten Seminarsitzungen werden in einem Blocktag am Fr. 15.01.2027 (10.00 – 18.00 Uhr) im Hörsaal zusammengefasst.

Beginn 21.10.2026
Mittwoch 12.00 – 14.30 Uhr
Vorbesprechung / Einführung
Rh 104

Lektüreseminar zur African American Art & Ästhetik: Ausgewählte Texte zu den 1920ern bis 1970ern

Blockseminar

Anzahl Teilnehmer*innen: max. 30 Personen

Das Seminar gilt der Lektüre von ausgewählten Schlüsseltexten zur „Black Art“ bzw. „African American Art“ in USA und Black Atlantic. Gelesen werden ausgewählte Quellentexte, Aufsätze, Künstler-Statements und Sekundärliteratur seit den 1920er Jahren von und über die wichtigsten Akteur:innen, Bewegungen, Gruppen und Positionen der Harlem Renaissance und des Black Arts Movement der 1960/70er in den USA. Auch über die Zeit des sog. ‚Post-Black‘ der 1980/90er hinweg nehmen sie entscheidenden Einfluss auf die ästhetischen, (kunst-) politischen Debatten und künstlerischen Positionierungen in USA, bis in die aktuelle Gegenwart.

Die Texte sollen jeweils eigenständig erarbeitet und samt ihrer Autor:innen im Seminar im Rahmen von textkritischen Referaten vorgestellt und diskutiert werden. Neben Techniken der Text-Lektüre und Auswertung liegen die Schwerpunkte auf ihrer Verortung im Zeitkontext, was auch die Behandlung ihres jew. zeitspezifischen Vokabulars einschließt.

Die Texte geben einen guten Überblick über die Kunstgeschichte der „African American Art“ in den USA, auch über die 1960/70er hinaus werden wichtige Positionen bis zur aktuellen Gegenwart erschließbar.

Literatur:

Die Literaturliste umfasst zunächst nur ausgewählte Titel, die zur Seminarvorbereitung ebenso empfohlen werden wie auch Recherchen zu den im Seminar behandelten künstlerischen Akteur:innen und Autor:innen.

Ein Semesterapparat mit verfügbarer Literatur wird in der Bibliothek bereitgestellt. Weitere Literatur-Angaben zu Seminarthema und einzelnen Referat-Themen werden in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.

Anmeldung bis zum 08.10.2026 an

Ausreichende Englisch-Kenntnisse aller Teilnehmer*innen (Text-Lektüre) werden vorausgesetzt.

Die regelmäßige Seminarteilnahme (inkl. Einführungsveranstaltung und 3 Blocktage) ist Voraussetzung für den Erwerb von Teilnahme-/ Leistungsnachweisen. Für einen Leistungsnachweis ist ein Referat und eine Hausarbeit verpflichtend; ein Teilnahmenachweis kann durch regelmäßige Teilnahme erworben werden.

Zur Besprechung der Referat-Themen und Literatur findet ein begleitendes Kolloquium am Mittwoch, 04.11.2026, statt. Seminar-teilnehmer*innen können sich in der Einführungsveranstaltung (21.10.2026) oder via Mail dazu anmelden (s. Termine Kolloquium)

Termine:

Mi. 21.10.2026, 12.00 – 14.30 Uhr, Einführungsveranstaltung (inkl. Referat-Vergabe), Rh 104

Der 3-tägige Block findet statt am Fr. 04.12.2026, Sa. 05.12.2026 und So. 06.12.2026, jeweils 10.00 -18.00 Uhr, Rh 104

Beginn 22.10.2026
Donnerstag 11.15 – 12.45 Uhr
Hörsaal

Maritime Räume – Zonen des Transfers.
Kulturelle Praktiken, Wissensgenese und künstlerische Wahrnehmung: Zeitschnitte von der Neuzeit bis zur Kunst Gegenwart

Die Vorlesung richtet sich an diejenigen Hörer:innen, die an einer Annäherung an das fragile Verhältnis von maritimem Raum und Kunst, seinen ästhetischen Grundierungen und künstlerischen Artikulationsformen ebenso interessiert sind wie an großen Erzählungen und Narrativen um die Ozeane, Schiffe, Routen und ihre Akteur:innen, an Gezeiten, Wind und Welle, Meeresoberfläche und Grund, die Kunst und Ästhetik bis in die Gegenwart anhaltend beschäftigen.
Unter veränderten Parametern räumlicher und visueller Erschließung verändern sich in Europa über die Zeit gleichermaßen die maritimen Kulturtechniken und nautischen Praktiken, Instrumente und Kartografie wie auch das Sehen, künstlerische Verfahren und Bildbegriff. Sie sind geprägt von den natürlichen Gegebenheiten, politischen und ökonomischen Bedingungen, von Strategien der Erkundung, Grenzziehung und (kolonialen) Expansion, aber auch von globalem Warenaustausch, transkulturellen Wissenstransfers und (Migrations-) Bewegungen in maritimem Raum und teils auf schwankendem Grund.
Die künstlerische Wahrnehmung der See – des Mediums Wasser und seiner Beschaffenheit, der Veränderlichkeit elementarer Kräfte, aber auch der Wasserstraßen und Häfen, die Auseinandersetzung mit Nähe und Ferne, Eigenem und Anderem sind jenen fluiden Bedingungen in gleichem Maße geschuldet wie auch die künstlerische Praxis und ihre theoretische Fundierung.
Die Vorlesungsreihe folgt diesen Phänomenen, in denen sich spezielle Wissensmodelle artikulieren und besondere Formen von Bewegung, visuelle und künstlerische Techniken ausbilden. In ausgewählten Etappen von der Neuzeit bis heute werden jene transdisziplinären Schnittbereiche zeit- und medienübergreifend und mit postkolonialem Fokus betrachtet.

Literatur:
Die Literatur zur Einführung enthält nur übergreifende Publikationen zum weit gespannten Themenfeld der Vorlesungsreihe.

Ein Semesterapparat mit verfügbarer Literatur wird in der Bibliothek bereitgestellt, eine Literaturliste zu allen Vorlesungsthemen (PDF) ist verfügbar.

Anmeldung bis 08.10.2026 an:

Die regelmäßige Teilnahme ist für einen Teilnahme- und Leistungsnachweis erforderlich.
Bei Wunsch nach Leistungsnachweis melden Sie sich bitte direkt in der ersten Vorlesung oder per Mail für ein Kolloquium (Gruppe) oder eine Einzel-Sprechstunde an, um Art und Thema zu be-sprechen.

Anmeldungen zu Kolloquium und Sprechstunde bitte rechtzeitig vorher via Mail an:

Termine:
Donnerstags, 11.15 – 12.45 Uhr, Hörsaal
Der Termin Do. 03.12.2026, fällt aus. Stattdessen findet die Vorlesung ausnahmsweise schon am Montag, 30.11.2026, 11.15 -12.45 Uhr, im Hörsaal statt.

Beginn 28.10.2026
Mittwoch 12.00 – 14.30 Uhr
nur nach Voranmeldung
Rh 106

Kolloquium / Einzelgespräche:
Literatur & Text

Das wöchentliche Kolloquium dient der Vorbesprechung und vertieften Vorbereitung von Leistungsnachweisen und Prüfungen (von der Literaturrecherche, einzelnen Texten und ihrer Auswertung bis zur Gliederung und dem Abfassen eigener Texte, Referate, Klausuren, Haus-/ Abschlussarbeiten) und allen damit zusammenhängenden inhaltlich relevanten Fragen und Themen.

Das Kolloquium kann in Kleingruppen (z.B. begleitend zu Lehrveranstaltungen/ Themengruppen) oder als Einzelgespräch stattfinden. Im Falle von Gruppen-Terminen fragen Sie bitte in den jew. Veranstaltungen nach, oder sprechen Sie sich vorab ab und schicken eine gemeinsame Mail.

Die Studierenden, die ein Referat, eine Hausarbeit oder eine Prüfung im WS 26/27 vorbesprechen oder auch einen Leistungs-nachweis zur Vorlesung erwerben möchten, sollten möglichst mit ausreichendem Vorlauf zum Referat-/ Prüfungs-/ Abgabetermin einen Kolloq-Termin vereinbaren.

Das Kolloquium findet nur nach vorheriger Anmeldung zu den benannten Terminen statt (evtl. Ausweichtermine nur nach Vereinbarung).

Für Terminanfrage und Anmeldung schicken Sie bitte Ihr Anliegen/ Thema (inkl. Angaben zu Fachrichtung, Studiensemester etc.) und einen Terminvorschlag (s. Termine mittwochs, 12.00 – 14.30 Uhr) bitte an: .
Sie erhalten eine Bestätigung via Mail.

Im Kolloquium kann kein Teilnahme-/ Leistungsnachweis erworben werden.

Termine (nur nach Voranmeldung):

Einzeltermine: mittwochs 28.10., 04.11., 11.11., 02.12., 09.12.2026, 13.01.2027 und 20.01.2027, jeweils von 12.00 – 14.30 Uhr, Rh 106